Die Gründung der FF-Rossegg! (Auszug aus der Chronik)

Die fortschreitende Entwicklung der Technik, die Befreiung des Menschen vom absoluten Denken,  seine  Hinwendung zu den Gedanken der Demokratie und der persönlichen Freiheit sowie der Wille zur Mitverantwortung, das waren die Triebfedern einiger Ortsbewohner im Jahre 1930 die FF-Rossegg zu gründen.  Äußerer Anlass waren einige Brände in der näheren Umgebung der Ortschaft und die Befürchtung,  dass in den damals dicht zusammengebauten Häusern und Scheunen von Rossegg ebenfalls eine Feuerbrunst ausbrechen könnte. Nach mehreren Absprachen und dem Betreiben von Franz Ninaus vulgo Wagner bildete sich ein Komitee, welchem weiteres die Herren Karl Eichhofer, Johann Hermann, Anton Köberl,  Rudolf Schlipfinger und Franz Temmel angehörten.  Geburtsstunde der FF-Rossegg war die Gründungsversammlung am 20. Juli 1930, bei welcher Eichhofer Karl als erster Feuerwehrhauptmann der FF-Rossegg und Ninaus Franz als dessen Stellvertreter gewählt wurden. 

 

Bau des ersten Rüsthauses

Die neu gegründete Feuerwehr stand praktisch vor dem Nichts. Die Brandbekämpfung konnte nur durch eine gemeindeeigene Handdruckspritze (Baujahr 1900) erfolgen. Trotzdem wurde am 21.1.1931 der Bau eines Rüsthauses beschlossen. Der Fertigstellung des Rüsthauses wurde am 12.6.1932 mit einem Einweihungsfest gefeiert.

 

Ankauf des ersten Pferdewagen und der ersten Motorspritze

Kaum war das Rüsthaus fertiggestellt wurde schon der Kauf einer Motorspritze veranlasst. Am 28. Mai 1933 wurde diese beim Sommerfest feierlich eingeweiht. Im folgenden Jahr (1934) wurde die erste Pferdekutsche angekauft und feuerwehrtauglich umgebaut.

 

Die FF-Rossegg in der Nachkriegszeit

Während der Kriegsjahre war an der Weiterentwicklung der FF-Rossegg nicht zu denken. 1946 übernimmt der spätere Bürgermeister von Rossegg (heute Georgsberg) Johann Aichhofer die Geschicke der Wehr. Sein Wirken stand unter dem Einfluss der Nachwehen des 2. Weltkrieges.  Dennoch wurde die holzverkleideten Wände des Rüsthaus durch ein Mauerwerk ersetzt.

 

Ankauf der ersten Sirene und einer modernen Motorspritze

Zur besseren Alarmierung wurde im Jahre 1957 unter HBI Rudolf Weichhart die erste Elektrosirene angekauft. Die bisherige Alarmierung erfolgte in den ersten Jahren durch ein Hornsignal und später über das unregelmäßige Geläut der Glocken der Dorfkapelle.  Weiters wurde in den sechziger Jahren eine moderne Motorspritze vom Typ „VW Automatic“ angekauft. Infolge der zunehmend größer werdenden Reparaturen am Löschfahrzeug (Steyr)  wurde auch ein Ford Transit angekauft.

 

Neubau des Rüsthauses

In einer nur sehr kurzen Bauzeit von 1968 – 1969 wurde ein neues Rüsthaus errichtet. Mit dem neuen Rüsthaus, das einen größeren Mannschaftsraum besaß, konnten nun auch Versammlungen und Kameradschaftveranstaltungen im eigenen Lokal durchgeführt werden.

 

50 Jahre FF-Rossegg

Im Jahre 1980 feierte die FF-Rossegg unter HBI Johann Sarkany ihr 50 jähriges Jubiläum mit einem großen Festakt.


 

Weitere wichtige Ereignisse

In den Jahren 1987 (Rüstlöschfahrzeug) und 1988 (Kleines Löschfahrzeug)  wurden die jetzigen Einsatzfahrzeuge der FF-Rossegg unter HBI Krenn Werner angekauft.

 

Umbau des Rüsthauses

Im Zeitraum von 1998-2000 wurde das Rüsthaus auf den aktuellen Standard  im Feuerwehrwesen angepasst und  umgebaut.  Unter HBI Josef Bonstingl wurde es in seiner heutigen Ausstattung und Form im Jahr 2000 eingeweiht.

Sieh dir das neue Rüsthaus hier an.